Ab 1. September 2026 leitet Herr Dr. Mario Kropf das über den FWF eingeworbene Projekt “Trust in AI-based care robots”. Die Laufzeit des Projekt ist bis 31. August 2029 und hat ein Fördervolumen von 346.505,00 €.
Das Forschungsprojekt untersucht, ob und wie Vertrauen in KI-basierte Pflegeroboter möglich ist. Dabei wird ein moralphilosophischer Zugang gewählt, der sich von interessensbasierte Vorschlägen, und jenen, die sich auf charakterliche Dispositionen konzentrieren, abgrenzt. Ziel ist es, ein neues Verständnis von Vertrauen zu entwickeln, das nicht ausschließlich auf menschliche Beziehungen beschränkt ist. Dafür werden philosophische Theorien mit aktuellen Erkenntnissen aus Ethik, Robotik und Pflegeforschung verknüpft. Das Projekt analysiert (1), welche Eigenschaften – etwa Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen, Kompetenz oder Transparenz – Roboter besitzen müssen, um Vertrauen zu ermöglichen, (2) welche Relevanz technisch verankerte moralische Orientierungspunkte haben, und (3) die Notwendigkeit von robotischen Verpflichtungen. Kurz gesagt geht es um einen moralischen Ansatz von Vertrauen in Pflegeroboter, der sich am gegenwärtigen Stand der Technik orientiert, und zudem eine zukunftsorientierte Perspektive repräsentiert.
Die Homepage zum Projekt befindet sich derzeit noch im Aufbau!
Von Juli 2025 bis August 2026 war er als Lecturer am Institut für Moraltheologie tätig. Von Oktober 2022 - Juni 2025 war er am Institut als Universitätsassistent beschäftigt. Aufgrund seines philosophischen Backgrounds beschäftigt er sich vorwiegend mit Herausforderungen und Chancen im Kontext der Bioethik, der Medizin- und Pflegeethik sowie der praktischen Philosophie. Neben dem Fokus auf die Stammzellforschung, der durch die Dissertation entstanden ist, thematisiert er zunehmend die ethischen Herausforderungen am Ende des Lebens. Gegenwärtig stehen vor allem KI-basierte Pflegeroboter, Anwendungsmöglichkeiten der Stammzellforschung, pflegende Angehörige, Spiritualität, Enhancement und die Demenzerkrankung im Zentrum seiner Aufmerksamkeit.